Die "Free-Rider"-Problematik
"A free rider is a person who receives the benefit of a good but avoids paying for it", (Mankiw, 2004, p.226). Mit einem Free-Rider wird in der Volkswirtschaftslehre also eine Person bezeichnet, die zwar ein bestimmtes Gut nutzt, dafür aber nicht zahlt, weil es nicht unbedingt notwendig ist.
Genau das haben wir schlauen accadis-Studenten schon vor langer Zeit bei Prof.Dr.Schüle gelernt und doch sollten wir gestern Abend erfahren, dass Theorie und Praxis wirklich zwei Paar Schuhe sind.
Dr.Schüle nutzte damals das beliebte Feuerwerk-Beispiel aus unserem Lehrbuch. In jenem Beispiel veranstaltet eine Kleinstadt ein großes Feuerwerk, welches soundsoviel Geld kostet. Leider kann in dem Beispiel die Stadt kein Geld für Eintritt verlangen, weil man ein Feuerwerk ja von überall sehen kann. Niemand würde also Eintritt zahlen, "because fireworks are not excludable, people have an incentive to be free riders", (Mankiw, 2004, p.226). ... Man kann ja niemand daran hindern sich das Feuerwerk anzuschauen ohne dafür gezahlt zu haben.
Soweit der theoretische Teil! Wir waren nun also gestern Abend in einem hiesigen Stadtteil um uns auch ein Feuerwerk anzuschauen. Schnell merkten wir, dass es auf einem alten, umzäunten Sportplatz stattfinden sollte und so suchten wir nach einem geeigneten Plätzchen außerhalb(!) des Zauns um das Spektakel zu bestaunen. Wir rechneten dabei allerdings nicht mit den freundlichen Polizeibeamten, die uns mehrfach von unseren Plätzen in Richtung Eingang getrieben haben! Tja, und so blieb uns irgendwann nichts anderes mehr übrig als die zwei Pfund Eintritt zu löhnen und uns das Feuerwerk von der anderen Seite des Zauns aus anzuschauen…
Alle anderen (Engländer), die sich dort einfanden haben übrigens ohne zu Murren gezahlt. Die hatten wohl weder bei Doc Schüle Unterricht noch den Mankiw gelesen J
Ach ja, das Feuerwerk ansich war auch ganz nett, daher hier noch ein paar Bilder.
Genau das haben wir schlauen accadis-Studenten schon vor langer Zeit bei Prof.Dr.Schüle gelernt und doch sollten wir gestern Abend erfahren, dass Theorie und Praxis wirklich zwei Paar Schuhe sind.
Dr.Schüle nutzte damals das beliebte Feuerwerk-Beispiel aus unserem Lehrbuch. In jenem Beispiel veranstaltet eine Kleinstadt ein großes Feuerwerk, welches soundsoviel Geld kostet. Leider kann in dem Beispiel die Stadt kein Geld für Eintritt verlangen, weil man ein Feuerwerk ja von überall sehen kann. Niemand würde also Eintritt zahlen, "because fireworks are not excludable, people have an incentive to be free riders", (Mankiw, 2004, p.226). ... Man kann ja niemand daran hindern sich das Feuerwerk anzuschauen ohne dafür gezahlt zu haben.
Soweit der theoretische Teil! Wir waren nun also gestern Abend in einem hiesigen Stadtteil um uns auch ein Feuerwerk anzuschauen. Schnell merkten wir, dass es auf einem alten, umzäunten Sportplatz stattfinden sollte und so suchten wir nach einem geeigneten Plätzchen außerhalb(!) des Zauns um das Spektakel zu bestaunen. Wir rechneten dabei allerdings nicht mit den freundlichen Polizeibeamten, die uns mehrfach von unseren Plätzen in Richtung Eingang getrieben haben! Tja, und so blieb uns irgendwann nichts anderes mehr übrig als die zwei Pfund Eintritt zu löhnen und uns das Feuerwerk von der anderen Seite des Zauns aus anzuschauen…
Alle anderen (Engländer), die sich dort einfanden haben übrigens ohne zu Murren gezahlt. Die hatten wohl weder bei Doc Schüle Unterricht noch den Mankiw gelesen J
Ach ja, das Feuerwerk ansich war auch ganz nett, daher hier noch ein paar Bilder.


Nun noch der Vollständigkeit halber:
Mankiw, N.G. (2004) Principles of Economics. 3rd Edition. Mason, Ohio: Thomson

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