Römische Tortur
Der Hadrianswall wurde um 122 n.Chr. von den Römern gebaut und diente als nördliche Grenze des römischen Reichs zum Schutz gegen die schottischen Pikten. Der Wall wurde relativ zeitgleich mit dem Limes in Deutschland als Teil der Grenzbefestigung gebaut.
Samstagsmittags sind wir zu viert aufgebrochen um von dem kleinen Ort Haltwhistle aus querfeldein-marschierend zu dem Wall zu gelangen. Dort angekommen sollte der richtige Marsch erst beginnen. Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, die gut 13 Meilen zum nächsten römischen Fort zurückzulegen und von dort mit dem Bus nach Hause zu fahren.

Schnell war mir klar, dass ich vollkommen falsche Schuhe trug und ich wünschte mir doch meine Stiefel aus Deutschland herbei. Lediglich auf einem unwegsamen Trampelpfad folgten wir dem Verlauf der Mauer. Diese wurde von den Römern scheinbar stratgisch günstig an Abhängen, Hügeln und Steilhängen gebaut und so ging es unentwegt steil bergauf und bergab. Auf den Bildern kommt das wahrscheinlich gar nicht so gut rüber, aber es war eine ganz schöne Graxelei!

Nachdem wir erschöpft Fort Housesteads erreicht hatten ging es nur noch darum den nächsten Ort und unseren Bus nach Newcastle wiederzufinden. Das stellte sich aber als gar nicht so einfach heraus und nahm mehr Zeit und Weg in Anspruch als ursprünglich geplant war - dummerweise habe ich heute erfahren, dass bei dem Fort auch ein Bus in den nächsten Ort abfährt. :-(
Alles in allem war es aber ein sehr schöner Trip in die nordenglische Einöde! :-)

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home